Satsang mit Mari

 

 

SATSANG in Berlin

Treffen in offener Gruppe;
Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ausgleich 15€ / erm. 10€

Mariposa Raum für Transformation
Monumentenstraße 20, 10965 Berlin

SATSANG in offener Abendgruppe, Sonntag 3.7.2016, 19.30 – 21.30Uhr
Ausgleich: 15/erm. 10€

 

Moving Satsang in Berlin
körper- und bewegungsorientierter Satsang
kontinuierliche Gruppe mit max. 10 TeilnehmerInnen
findet aktuell nicht statt - nächste Termine sind noch nicht bekannt
Ausgleich für 5 Abende: 100€ / erm. 80€;
MOVING SATSANG ist nun ein 2,5 Stunden Format und beginnt ab 19 – 21.30 Uhr

Ort: Mariposa, Monumentenstr 20, 10965 Berlin
*weitere Infos siehe: Moving Satsang

Satsang de-coding.me in Berlin, montags 19 - 22 Uhr
Auflösung der Muster, die dich und dein Leben bisher eingegrenzt und codiert haben.
kontinuierliche Gruppe mit max. 16 TeilnehmerInnen. (ausgebucht)

Der 4.Zyklus der decoding.me-Gruppe beginnt ab Montag, dem 29.6.2015.
Nach den Erfahrungen der ersten Zyklen de-coding.me bleiben wir bei der Zeit pro Abend von drei Stunden. Wir werden also mehr „Raum“ haben für konkrete Körper-arbeit/-bewegung, und um den Einladungen des Lebens zu lauschen, die inneren hemmenden Codes und Muster zu sehen, zu transformieren und zu integrieren.
Der Abend beginnt mit Körperarbeit, die von Ilan angeleitet wird (ca. 30min). Gesamtleitung: Mari

>> nächster Zyklus von 18 Abende: 29.06. - 14.12.2015
>> Ausgleich: 380€/erm. 280€;

Ort, bitte beachten: Die Gruppe findet ab 2015 im Mariposa statt, Monumentenstr 20, 10965 Berlin



Einzeltreffen nach Vereinbarung
> siehe Termine
> Terminvereinbarung:
mari@mariposa.vc

Du kannst nichts tun um aufzuwachen, du brauchst nur anzuhalten – und du kannst einiges tun um anzuhalten...

... was kaum durch Still-Sitzen erreicht werden kann. Es bedeutet vielmehr innere und äußere Bewegung zuzulassen und dem ursprünglichen Energetisiertsein deines Organismus Raum zu geben erlebbar zu machen, was bisher erstarrt ist und blockiert wurde. Das Aufwachen tritt ein, wenn du aufhörst, etwas in den Weg zu stellen. Daher ist es zentral, Konditionierungen, Blockaden und Glaubenssätze aufzuspüren und aufzulösen – und du wirst frei, in die Weite zu gleiten, in die Tiefe zu fallen, in die Stille und Liebe, die du bist, wenn du nicht mehr bist…

SATSANG ist ein Begriff des Sanskrit, der altindischen Sprache der Veden und Upanishaden. „Sat“ bedeutet „Sein“ oder genauer „das Zeitlose, Unveränderliche des Seins – das NICHTS des Sein“, und „Sanga“ steht für „Umgang“, „Zusammenkunft“, „Gemeinschaft“, im weitesten Sinne für "das Umgebende", die "Welt". Wir treffen uns im Satsang, um in Stille und Bewegung zu erleben, was da ist. Und um im Gespräch, in der Gruppe und im Feld der Resonanz dieser Gruppe, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die deinen Geist und Körper in steter Unrast, in Erstarrung und Kollaps halten, und dich scheinbar zwingen, dein Leben und die Welt unablässig wiederzukäuen und in längst überlebten Mustern zu erfahren. Tatsächlich ist eine der guten Nachrichten, dass es vollkommen unnötig ist, ständig in Gedanken die Welt und das eigene Sein in der Welt, das eigene Drama, zu besprechen, um zurechtzukommen, gut dazustehen und zu funktionieren. Im Gegenteil: Das Gedanken- Gefühls- und Erlebenskarussell darf aufhören, das Leben darf sich öffnen, mit sich selbst identisch und intim werden. Um dies zu ermöglichen, ist es sinnvoll, sich klar zu fokussieren und einfacher zu werden oder – scheinbar paradox ausgedrückt – sich vollständig zu defokussieren. 

Durch gemeinsame Übungen im Satsang kann viel bewirkt werden, der Körper wird weicher, die Atmung fließt frei – das Leben entfaltet sich. Der Begriff des „Übens“ wird dabei leicht missverstanden: Es kann nicht darum gehen, etwas durch stetiges Trainieren einzuüben. Es geht vielmehr darum, gerade das, was ein Leben lang zwanghaft eingeübt und antrainiert wurde und zur permanenten und oft unbewussten Behinderung und Verspannung geworden ist, wieder aufzulösen – das immer schon Naheliegende kann und darf wieder in direkter Weise da sein. „Don’t do the practice, be the practice“, wie Poonjaji sagt. In letzter Konsequenz bedeutet dies: das Eingeübte zu beenden und dem Leben allen Raum zu geben. Das Aufwachen kann jederzeit und überall geschehen. Der Satsang, die Arbeit in Einzelsitzungen, Intensives und Retreats können unterstützen zu realisieren, was das Leben ist, wenn du nicht mehr bist: Sat-Chit-Ananda, Sein in zeitloser Leere, gelebte Freiheit in unmittelbarer Anwesenheit, Liebe, Glückseligkeit - Nichts und Fülle.


Wir widmen uns im Satsang, in Einzelsitzungen und Intensives den fünf Hauptaspekten/Paradoxien des Aufwachens und der gelebten Freiheit:

1. Intim-Werden-mit der-Welt auf der Körper- und Energieebene: natürliches Körpergewahrsein; das ursprüngliche Energetisiert-Sein des Körpers und Lebens spielerisch wieder finden; Körpermuster und Körpererstarrung auflösen. Die Körperparadoxie: den Körper ganz bewohnen – den Körper ganz loslassen. Der Körper ist der Strand vom Meer des Seins sagen die Sufis. Wir ergänzen: Der Körper, deine Welt, dein Bewusstsein, dein gesamter Organismus ist das Land, der Strand, das Meer, der Himmel und die Hölle des Seins und dessen BewohnerInnen das unmittelbare Da-Sein in Anwesenheit offenbart das Nichts des Seins Diesseitige Transzendenz.
2. Wünsche, Wille, Glaube, Wissen
– der mentale Komplex. Es gibt keinen freien Willen: Nimm dir die ganze Freiheit zu sein, was dein Leben will. Absolute Hingabe ist das Ende aller Notwendigkeit etwas hinzugeben.
Wir wissen es alle: Wir wissen zu viel und wir leben zu wenig!
Das Ende der Hierarchie des ichhaften Verstandes gegenüber über dem Leben. Nicht-Wissen ist nicht gleich Unwissen (Ignoranz), sondern offenbart die tiefe, nährende und unendlich freie Intelligenz des Lebens selbst.

3. Intim-Werden-mit-der-Welt auf der Ebene der Gefühle und Emotionen: vollständiges Erleben und Erfahren dessen was ist, dessen was geschieht, dessen was dein Organismus in der Welt tut und wie er diese erlebt. Dies löst die angesammelten und aufgestauten Gefühle und die in ihnen gehaltene emotional-energetische Ladung auf. Die Paradoxie des Erlebens und Handelns: Du erlebst dich, alles was dir geschieht und alle Handlung vollständig – die unmittelbare Folge ist, dass das Zentrum des Erlebens und Handelns, das „Ich“, erlischt und mit ihm die Identifikation mit den Gefühlen. Es bleibt unmittelbarer Kontakt zum Erleben des Lebens, was nicht anderes bedeutet als wirkliches Lieben. Statt mit dem Leben unaablässig zu schachern  Liebe Sein.
4. die eigene Geschichte beenden, im „Jetzt“ ankommen. Erinnerung und Zeit. Die Jetzt-Paradoxie: es gibt keine Zeit auch keine Gegenwart. Deine Erzählung ist eine Sprachbewegung im zeitlosen Jetzt.
5. der existenziellen Angst begegnen, Tod des „Ich“. Was ist die Angst vor der Not anderes als Not? (Khalil Gibran);
Es gibt ein Leben vor dem Tod: Stirb, bevor du stirbst, damit du leben kannst. (Rebecca Martinovich)

Radikale Lebendigkeit in diesseitiger Transzendenz

(mit "Übungen" zur Körpererfahrung, Ressourcenstärkung, Atem- und Gefühlsarbeit, Auflösung von Körpermustern und psychischen Reaktionsmechanismen.) 
 

Die Realität kann nicht bewiesen und auch nicht widerlegt werden – im Bereich des Verstandes können Sie es nicht, und jenseits des Verstandes brauchen Sie es nicht. In der Realität taucht die Frage: „Was ist real?“ gar nicht auf. Das Manifestierte (Saguna) und das Unmanifestierte (Nirguna) sind nicht verschieden. (Nisargadatta Maharaj)

Und das ist das Erste, das zu lernen ist: nicht zu suchen! So lange Sie suchen machen Sie nur einen Schaufensterbummel. (Jiddu Krishnamurti) 

Beende alle Suche, lerne zu finden und dich vollständig zu verlieren…

Herzlich willkommen!