Moving Satsang


 

Moving Satsang in Berlin
körper- und bewegungsorientierter Satsang

findet aktuell nicht statt - nächste Termine sind noch nicht bekannt
kontinuierliche Gruppe mit max. 10 TeilnehmerInnen
5 Abende mittwochs, 19-21.30 Uhr
Ausgleich für 5 Abende: 100€ / erm. 80€;

Mariposa Raum für Transformation
Monumentenstraße 20, 10965 Berlin



TANZ!


Wenn du aufgebrochen bist,
tanz!
Wenn du den Verband heruntergerissen hast,
tanz!

Mitten in der Schlacht,
tanz!

Tanze in deinem Blut!
Wenn du vollkommen frei bist, tanz!
(Rumi)

MOVING SATSANG ist ein Satsang der Bewegung und des Körpererlebens, der sich wie jeder andere Satsang der Plötzlichkeit des Erwachens, der gelebten Freiheit, der Vertiefung und Auflösung widmet. Wir gehen von der Bewegung selbst aus: Statt mit deinem interpretierenden Verstand halbherzig gegen die Wand deines Gefängnisses zu schlagen, das u.a. aus unsinnigen Identifikationen und verängstigter Distanz  zum Körper gemauert wurde, zieh vollständig in das Haus ein – lass dich bewegen und schwingen und brennen. tanze, aber ohne vorgefertigten Plan (wie er oft in (spirituellen) Bewegungs- und Tanzformen vorgegeben wird) – und finde im unmittelbaren Erleben natürlich spielerisch die Tür zum Auszug oder die Lunte, um es nieder zu brennen – das Haus deines Ich.

 
Der Moving Satsang erlaubt im geschützten Raum der geschlossenen Gruppe mit und ohne Anleitung das ursprüngliche Energetisiert-Sein des Körpers und Lebens, in seiner ganzen unendlichen Tragweite, wieder zu finden; Körpermuster und Körpererstarrung zu lösen und die fundamental-existenzielle Körperparadoxie im Erleben und Bewegen umzusetzen: den Körper ganz bewohnen – den Körper und vorallem DICH - ganz loslassen. Es gibt Anleitung und Erfahrungsraum zur Auflösung von Körpermustern. Wie geht Bewegung und Handlung  jenseits meiner Konditionierungen?

Die unmittelbar erfahrbare Bewegung im physischen Körper und im „Körper“ des Energieerlebens ist wesentlich, um konditionierte Muster (auch Fühl- und Denkmuster) vor allem gegenüber dem Alltag zu schmelzen und aufzulösen  dem Nervensytem eine Umcodierung zu ermöglichen. Dabei kommt es viel weniger auf das alleinige Fühlen der Gefühle an, als auf die energetischen, gespürten und auch sinnlich erlebten Vorgänge im gesamten Organismus. Die mögliche Wandlung und Neucodierung hat sehr viel mit dem neuronalen System zu tun und weniger mit dem Fühlsystem, das unter dem Gedankensalat und dem Weltbild, also als bereits konditionierte und codierte Fühl-schicht und komplexe „background-feelings“ deines persönlichen Programms eingeschliffen, mitläuft. Gefühle/Fühlmuster können da sogar, ebenso wie die Denkmuster, blockierend wirken. Es geht also auch darum, dass natürlich erlebbar wird, dass du nicht eine bestimmte Charakterfixierung, Person oder Form bist – ein Ankommen bei DEM zuzulassen, was du unabhängig aller Indentifikationen, Interpretationen und Formen bist und schon immer warst.

Die ewig-kulturelle Hierarchie von  Geist – Verstand – Ich – Körper – Handlung – Welt  wird neu gemischt:
Das Leben ist ein Sanskrit-Text, den man einem Pony vorliest. (Lou Reed)
Wir lesen ihn nicht – wir bewegen und tanzen ihn –  und „tanzen“ heißt hier: Wirf deine angelernten Bewegungs- und Tanzformen ab!
Fang neu an, erlaube dir Neu-Sein – tanz das Pony.

Herzlich Willkommen!